Mehr über mich:

Wohnhaft in Lotte, verheiratet und seit über dreißig Jahren glückliche Hundebesitzerin!
 
beruflicher Werdegang und Weiterbildungen:

  • 1997 Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der deutschen Paracelsus Schule Oldenburg
  • 2006 Beginn meiner Arbeit als Pflegestelle für den Verein www.griechische-pfötchen.de
  • 2009 Gründung des eigenen Vereins www.fellgesichter-in-not.de
  • 2013 Ausbildung zur Tierkommunikatorin bei Claudia Jevtic www.lichtimpulse.eu
  • seit 2017 Trainerin bei der Hundeschule www.lernfelle.de
  • Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Nr. 8 f TierSchG (Hundetrainerin)
  • Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 5 TierSchG
  • Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Nr. 8 a TierSchG  


Weiterbildungen:

  • Simone Roddewig Tanzworkshop Modern Dance, Osnabrück
  • Erste Hilfe und Notfall-Akupressur beim Hund, Paracelsus Schule Münster
  • Fortbildung Zoonosen, Paracelsus Schule Rehburg-Loccum
  • Workshop „der Smalltalker“ Sami el Ayachi, Hundeschule Clever Dog Hameln 
  • Workshop „Tanz an der Leine“ Sami el Ayachi, Hundeschule Pfoten Hof, Mönchengladbach 
  • Fortbildung „Kommunikation Mensch & Hund“ Christina Ziemer-Falke, Hundeschule Ziemer & Falke
  • Fortbildung „Die Kognitiven Fähigkeiten des Hundes“ Gerrit Stephan,  Hundekolleg Münsterland




Mehr zu meiner Arbeitsweise: 

Im Februar 2006 begann meine Reise als Pflegestelle für Hunde aus dem Ausland, die oft unter schwierigen Bedingungen lebten. Diese Jahre waren nicht nur mit Herausforderungen, sondern auch mit unschätzbaren Erfahrungen gefüllt. Jeder Hund, den ich aufnahm, brachte seine eigene Geschichte mit – viele von ihnen waren ohne menschliche Zuwendung aufgewachsen oder wurden einfach "entsorgt", wenn sie nicht mehr gebraucht wurden. Mein Hauptaugenmerk lag von Anfang an auf der Sozialisierung und der erfolgreichen Vermittlung dieser Hunde.

Mit der Zeit wurde mir jedoch immer bewusster, dass die Unterstützung der Hunde über die bloße Vermittlung hinausgehen muss. Tierschutz hört nicht am Tag der Adoption auf. Ein großes Anliegen ist es mir, eine Brücke zwischen Hund und Mensch zu schlagen. Immer wieder erlebe ich, wie Verständigungsschwierigkeiten das Zusammenleben beeinflussen und erschweren. Es ist entscheidend, die Kommunikationsbarrieren zu erkennen und zu überwinden, um ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen.

Ein weiterer, oft übersehener Punkt sind die körperlichen Probleme, die viele Hunde mit sich bringen. Diese können unter anderen zu Aggressionen oder hyperaktivem Verhalten führen. Daher beginne ich in meinem Training stets mit einer umfassenden Analyse des Mensch-Hund-Teams. Ich betrachte zunächst die Dynamik zwischen den beiden, um herauszufinden, wo die Probleme liegen. Danach schaue ich mir detailliert den Gesundheitszustand des Hundes an. 

Die Ergebnisse dieser ersten Anamnese sind entscheidend. Sie helfen mir, einen individuellen Trainingsplan zu entwickeln, der auf die speziellen Bedürfnisse von Hund und Halter abgestimmt ist. Es ist meine Überzeugung, dass der Schlüssel zur Verbesserung der Beziehung zwischen Mensch und Hund in der Kombination von emotionalem Verständnis und körperlicher Gesundheit liegt.

Indem wir gemeinsam an diesen Punkten arbeiten, können wir nicht nur das Leben der Hunde verbessern, sondern auch das der Hundebesitzer. Denn letztendlich steht für mich immer ein ganzheitlicher Ansatz im Vordergrund – für das Wohl von Mensch und Tier.